Archiv für die Kategorie ‘Hansa’

Hansa verdirbt uns nicht die Party.

Freitag, 12. März 2010
05.03.2010 2.Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – RW Ahlen 0:1

Die Arbeitswoche ging diesmal zum Glück recht zügig vorüber, was sicher auch daran lag, das man eben mal spontan auf 4 Tage Woche umgestellt hatte. Doch der Hauptgrund für den wöchentlichen Büroalltag im Zeitraffer war mehr die Vorfreude auf ein alles inklusive Weekend. Alles inklusive Weekend hieß in diesem Fall: Zugfahren + Fußball + Party + Alkohol. Zugfahren im Übermaß. Fußball zum Abgewöhnen. Party bis die Tanzfläche bebt. Alkohol zensiert.

Am Do05032010-hansa-ahlen-1nnerstag die Sollarbeitszeit für den Lohnzettel erfüllt und ab ging es zum Bahnhof. Mit Discounter-Ticket in der Tasche wurde die Fahrt gen Norden gewohnt umweltverträglich angetreten. Erwähnenswertes von erlebnisarmen 8 Stunden Fahrt an einem Donnerstagabend gibt es im Nachhinein nicht zu berichten. Gegen 23 Uhr hieß es Land in Sicht, äh natürlich Strand in Sicht. Die Lieblings-Jugendherberge- Familie wartete schon.

Der Freitagmorgen startete mit einem üppigen Frühstück inkl. Brötchenservice, schließlich wartete ein langer ereignisreicher Tag. Frisch gestärkt wurden tagsüber noch die letzten Besorgungen für die abendliche Geburtstagsparty erledigt und am Nachmittag gab sich dann auch der Gastgeber der Abendveranstaltung endlich die Ehre. Bevor es aber bei Speis & Trank & Weib rundgehen konnte, hatte passenderweise unser FCH zum Heimspiel geladen.

Bei winterlichen Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts war es aber eigentlich vom Papier her schon kein Spiel das einen vor dem Ofen herlocken sollte. Tabellen 15. gegen Tabellen 18. Abstiegskampf in Höchstform. Aber man hofft ja immer noch auf den Befreiungsschlag. Immerhin 7.500 unentwegte Hanseaten wollten sich diesen Klassiker der 2. Bundesliga nicht entgehen lassen. Und klassisch wurde es auch schon nach 13 Spielminuten, als der FCH wie gewohnt in Rückstand geriet. Das Tor durch Ahlen klassisch gelupft und klassisch abgefälscht. Immerhin hatte die Hansaabwehr mit dem Betteln um Gegentore, im Gegensatz zum Spiel in Fürth letzte Woche, diesmal noch eine Minute länger warten können. Für Statistikfreunde war zu diesem Zeitpunkt schon klar: 0:1 hinten liegen = Spiel verlieren.

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Aber es war ja noch Zeit und so konnten die in der Woche publizierten Attribute wie Kampf und Einsatz und Leidenschaft möglicherweise noch umgesetzt werden. Vom Einsatz stimmte es über die gesamte Spiellänge gesehen ja beim Großteil der Kicker in Blau-Weiß-Rot. Aber leider auch diesmal brach spätestens ab Mitte der gegnerischen Hälfte die Ideen- und Konzeptlosigkeit aus. Was soll man auch ab dem 16er mit dem Ball anfangen? Ins Tor schießen natürlich. Flügelspiel, Pass in die Tiefe, direkt, mir egal. Ich will hier zwar nicht zum Hobbytrainer mutieren, aber es war mal wieder erschreckend mit anzusehen, was einem so als zwingende Torchance angeboten wurde. Und am Ende werden dann auch noch Hochkaräter aus 2 Meter Nahdistanz an die Querlatte gesetzt. Ist es Pech, ist es Unvermögen? Ich kann mich gerade nicht entscheiden. So gewinnt also der Tabellenletzte mit Glück und Cleverness mit dem knappsten aller Resultate.

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Pünktlich zum Abpfiff hat dann auch hoffentlich der letzte gesehen, dass diese Mannschaft in Blau-Weiß-Rot keine Mannschaft ist. 7 Spieler stehen im Mittelkreis und versuchen die Niederlage zu verdauen, der Rest der Spieler befindet sich schon in der Kabine. Nur gemeinsam schafft man die Wende. Ich kann mich mit dem Gedanken an die Dritte Bundesliga jedenfalls nicht anfreunden oder in der Sommerpause mal eben den Verein wechseln. Zu allem Überfluss feierten die Ahlener Rasentreter ihren Auswärtssieg auch noch auf höchst sarkastische Weise. La Ola vor einem gänzlich leeren Gästeblock. Die Couchpotatos vor den Bildschirmen im Münsterland wird’s vermutlich erfreut haben. Die Stadiongänger der Süd versuchten derweil nach Abpfiff am VIP-Bereich noch klärende Worte mit Offiziellen zu finden, unserer Redebedarf war jedoch fürs erste gedeckt. Mit „Unsre Kogge habt ihr nicht verdient“ fand ich einen Kurvengesang noch nie passender zur aktuellen Situation.

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Nach einer kurzen Aufwärmrunde wurde sich in Schale geworfen. Wir lassen uns doch von Hansa die Party nicht vermiesen. Schließlich stand die abendliche Geburtstagsparty unter dem Motto „Hansa forever or never – logger in Jogger“. Die Mitmachquote trotz Null-Punkte-Spiel erfreulicherweise hoch. Sicherlich etwas ungewohnt sich in Jogger und Trikot ins Nachtleben zu stürzen, aber was tut man nicht alles für Eintritt for free und Welcome Drink. Der Abend dann feuchtfröhlich und auch das Tanzbein wurde mal wieder ausgiebig geschwungen. Das mit dem Tanzbein lag aber natürlich ausschließlich an der Guten Musik im Meli. Irgendwann zwischen „Ich bin angeheitert“ und „Ich muss schlafen“ machte man sich zu früher Morgenstunde auf zurück in Richtung Jugendherberge Sonnenschein. Die Betten waren diesmal ausgebucht.

Neuer Morgen, neues Glück. Von wegen. Frühstück zur Mittagszeit, Katerstimmung, die Liegeposition auf der Couch ständig wechselnd. Außer bei Tönnchen fand das Leben außerhalb der 4 Wände ohne uns statt. Muss ja auch mal sein. Dafür präsentierte sich der Sonntag wieder von der „Bist du am Leben interessiert“ Seite und wurde mit einem ausgiebigen Brunch eingeläutet. Den Rest des Tages hatte man dann wieder die Bahn am Hals bzw. die Bahn mich. Bares haben Sie jedenfalls keines von mir erhalten. Das hatte ich im Dezember schon an den Überwachungs-Discounter abgedrückt. Schließlich gab es auf der Rückfahrt gen Württembergisches Exil auch kein Unterhaltungsprogramm geboten. Keine Verspätungen. Keine lustigen Durchsagen. Keine überfüllten Züge. Soll ich das kürzlich geliehene Buch „Schwarzbuch Deutsche Bahn“ da wirklich überhaupt noch lesen, wenn alles nun so glatt läuft beim Mobilitätsdienstleister meines Vertrauens?

Zu guter Letzt noch ein dickes fettes Dankeschön an meine Lieblings-Jugendherbergs-Familie für die Gastfreundschaft, dem Mö einen speziellen Dank für eine klasse Party und Tönnchen einen lieben Gruß.

Null Punkte im Frankenland.

Freitag, 12. März 2010
27.02.2010 2. Bundesliga, Playmobil-Stadion
SpVgg Greuther Fürth – Hansa Rostock 1:0

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Kennt jemand den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? So fühlt man sich derzeit bei Auswärtsspielen des FCH. Die Spiele gleichen sich mittlerweile irgendwie. Im Spiel nach vorne läuft wenig bis gar nichts zusammen. Zwingende Torchancen sind Mangelware. Hansa gerät in Rückstand und verliert. Der Trainerwechsel hat da auch noch nichts bewirkt. Die Abstiegsplätze kommen immer näher. Noch mehr Null Punkte also auch in Franken. Da machen wir schon mal ein paar Bilder für das Fotoalbum „So war das damals in der 2. Bundesliga“.

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Wo geht die Reise hin FCH?

Freitag, 12. März 2010
20.02.2010 2. Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – FC Augsburg 0:1

Am Freitagvormittag ging es zusammen mit Lene auf dem Highway Richtung Hansestadt. Am Samstagnachmittag ging es ins Ostseestadion Richtung Abstieg. 20022010-hansa-augsburg-1Die auf der Süd zum Anpfiff präsentierten Tapeten: „Herr Zachhuber Bochum war gestern…, heute zählen Punkte!“ und „Kampf ist nicht nur eine dreckige Hose, sondern auch Einsatz und Leidenschaft!“ verfehlten ihre Wirkung. Die Null Punkte Spiele gibt es jetzt also auch bei Heimspielen. Herr Zachhuber räumen Sie den Trainerstuhl. Am Samstagabend ging es zu den Trashrockern von COR in der Zuckerfabrik. Am Sonntag hatte die Familie zum Essen geladen. Am Montag hatte mich wieder die Bahn am Hals. Das war meine Reise in Kurzform. Welches Reiseziel jedoch der FCH bis zum Saisonende ansteuern will ist momentan nicht so klar und deutlich.

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Es geht Auswärts Aufwärts.

Freitag, 12. März 2010
14.02.2010 2. Bundesliga, Stadion Oberwerth
TuS Koblenz – Hansa Rostock 0:0

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Das zweite Wochenende hintereinander auswärts. Das zweite Wochenende hintereinander zum Spiel mit Zug. Zum Spiel nach Koblenz auf nen Sonntag kostengünstig mit Jung und Alt aus Süddeutschland per WET-Ticket angereist. Die Fahrt über Mannheim und Mainz diesmal eher ereignisarm, wenn man mal von den allgegenwärtigen Freunden der 5 Jahreszeit absieht. Das Spiel im Stadion Oberwerth im Nachhinein auch eher ereignisarm. Man möchte fast sagen, langweilig und ohne erwähnenswerte Szenen. Das Unentschieden auf fremden Platz reichte den Herren Fußballkickern offensichtlich. Sieht so der Abstiegskampf aus? Die Herren Fußballkicker wurden dafür nach Abpfiff mit kollektivem Schweigen bedacht. Immerhin war die Punktausbeute nach dem torlosen Gebolze im Vergleich zu den vorangegangenen Auftritten des FCH diesmal nicht ganz so ernüchternd. Dafür weiß Koblenz aber nun wer die ganz dicken Briefbörsen im Land hat. Alle Ossis haben Scheine. Auch wenn man sich davon nichts kaufen kann.

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Null Punkte am Niederrhein.

Freitag, 12. März 2010
05.02.2010 2. Bundesliga, Stadion Niederrhein
RW Oberhausen – Hansa Rostock 2:1

Wochenende. Fußballzeit. Hansazeit. Das Herz lachte. Zwar gab es dank der Spielplangestalter mal wieder eines dieser undankbaren Freitagabendspiele. Aber für diese Fälle hatte man sich ja ein paar Überstunden erarbeitet und so ging es vom Württembergischen Exil aus Richtung Kohlenpott. Diesmal jedoch ohne potenzielle Mitfahrer aus dem Süden. Die Zugvariante dank Sparpreis dann preislich noch relativ im Rahmen und nach einer kurzweiligen Fahrt war man auch schon zu früher Stunde in Oberhausen. 05022010-oberhausen-hansa-11Am Bahnhof dann ein mal wieder zahlenmäßig total überflüssiges Empfangskomitee in Blau und Grün. Die Staatsdiener erwarteten wohl einiges oder hatten vielleicht auch einfach nur keine Lust auf Büroschlaf. Für mich ging es per Stadtbus und kurzem Fußweg Richtung Spielwiese. Vor dem Stadion Niederrhein dann auch schon ein ordentlicher Haufen der aktiven Fanszene samt Choreomaterial. Das ließ auf einen bunten Abend hoffen. Vor dem Spiel noch ein wenig Klön und Pils mit guten Freunden (Gruß an die Exil-NB`ler) und schon konnte es hineingehen in ein Stadion, das die Fußballseele noch erfreuen lässt. Ein Stadion von der altehrwürdigen Sorte mit Fußballgeschichte, wie Sie es leider immer weniger gibt. Mit halbdunklen Flutlichtschein. Mit richtigen Stehrängen. Mit Kurven die Ihren Namen aus architektonischer Sicht noch verdienen.

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Die Erwartungen auf eine gelungene Choreo zu Spielbeginn wurden anschließend nicht enttäuscht. Vor dem Gästeblock ein Schriftzug in 3-D-Optik unter dem Motto Blau-Weiß-Rot, im Block Fähnchen in gleicher Farbkombination untermalt von ein paar Blinkern. Das sah sehr ansehnlich aus und war auch noch einen zweiten Blick wert. Auf der Heimseite eine simple, aber trotzdem aussagekräftige Tapete „Kämpft für Oberhausen“. Gut 600 Hanseaten machten dann in der 1. Halbzeit recht abwechslungsreich Stimmung, auch wenn phasenweise einige Nebenmänner zum Mitmachen animiert werden mussten.

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Auf dem Rasen agierte die Kogge erstmals mit den beiden Heilsbringern aus Island. Das Spiel den Tabellenplätzen beider Mannschaften entsprechend umkämpft mit Möglichkeiten hüben wie drüben. Eingeleitet durch einen sehenswerten Konter netzte Bartels kurz vor der Halbzeit für die Guten ein und ließ einen endlich mal auf ein erfreuliches Spielergebnis hoffen. Doch da ein Fußballspiel bekanntlich 2 Halbzeiten hat, hieß es am Ende wieder mal Pech gehabt mit erfreulichem Spielergebnis. Zwei Gegentore, Rote Karte, Spiel verloren. Die Abstiegsränge rücken immer näher. Der FCH versinkt im nirgendwo.

Nach dem Spiel war das Ziel der Weiterreise eigentlich noch unklar. Aber aufgrund fehlender Mitfahrer für eine nächtliche Rückfahrt entschied man kurzfristig sich dem WET-Mob aus HRO/SN anzuschließen und für eine Weiterfahrt und Kurzbesuch bei der Familie. Zusammen mit gut 30 bis 35 Jugendlichen ging es also mit Black-Ticket durch die Nacht. Die Staatsmacht nach einem Vorfall am Oberhausener Bahnhof ständig im Schlepptau. Dies tat der Stimmung im Zug aber keinen Abbruch. 05022010-oberhausen-hansa-12Und so wurde dem Alkohol gefrönt, Singsang zum Besten gegeben und dem oben Ohne gefrönt. Auswärts fahren ist so schön. Der nächtliche Aufenthalt in Bremen war dann jedoch einer der unschönen Sorte, als Einheimische Diskoatzen mit verbotenen Gegenständen hantierten und der Bahnhofsbereich aus Sicht der Exekutive auf einmal zu unsicher schien. So lernte man unfreiwillig auch noch den Zwillingsbruder von Basti Pastewka kennen; der trägt gern mal Blau und lud in seine geflieste Behausung ein. Bei der restlichen Weiterfahrt mit DB Regio zollte man dann der Müdigkeit ein wenig Tribut, bevor man sich in SN vom Rest verabschiedete und wenig später auch schon bei Muttern über den Kühlschrank herfallen konnte.

Der Winter schlägt eiskalt zu.

Freitag, 12. März 2010
30.01.2010 2. Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – Union Berlin abgesagt

Manchmal gibt es Spielbegegnungen, die locken einen nur schwer von der Couch. Letztendlich geht man aber trotzdem ins Stadion. Weil Hansa spielt und es egal ist wie der Gegner heißt. Manchmal gibt es aber auch Spielbegegnungen, da freut man sich eine Ewigkeit, wenn nicht noch länger darauf. Solch eine Spielbegegnung stand nach 20 Jahren unterschiedlicher Ligenzugehörigkeit endlich auf dem Terminplan. Hansa gegen Union. Das roch nach Fußballtradition. Nach Stimmung auf den Rängen. Nach Rivalität auch auf dem Rasen.

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Mal wieder die Nacht auf Samstag durch gemacht und zusammen mit Tino ging es zu nachtschlafender Zeit zum Nachtbus, zum Nachtzug, zum Spiel an die Küste. Entlang verschneiter Winterlandschaften irgendwo im nirgendwo schmeckte das Bier auch schon am frühen Morgen und ließ die Vorfreude auf ein Heimspiel im Ostseestadion steigen. Kurz vor Hannover machte sich dann erstmals Panik bei uns breit, als man via SMS erfahren musste, dass in HRO der ÖPNV aufgrund des Winterwetters eingestellt wurde. Gegen 8 Uhr dann die totale Ernüchterung abermals via SMS „Spiel ist definitiv abgesagt!“. Der Winter hatte eiskalt zugeschlagen. Die Hansestadt war im Schnee versunken. Wir waren zwar auf Winterwetter eingestellt, aber diese Schneemassen machten auch uns im Nachhinein sprachlos. In Hannover war damit also unsere Reise gen Küste zu Ende. Das Alternativprogramm für die Samstägliche Fußballunterhaltung sah sehr mau aus. Die Aussicht auf Rasensport in Hannover oder Frankfurt konnte uns in diesem Moment nicht wirklich begeistern und so ging es nach kurzem Aufenthalt ohne Fußball wieder zurück gen Süden. Der Winter war eiskalt. Lass uns das Leben doch in vollen Zügen genießen.

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Null Punkte im Löwenkäfig.

Freitag, 12. März 2010
22.01.2010 2. Bundesliga, Allianz-Arena
TSV 1860 München – Hansa Rostock 3:0

Endlich war die Winterpause vorbei und die Kicker in Blau-Weiß-Rot konnten der Lederkugel wieder hinterher jagen. Und wir konnten endlich wieder Stadionatmosphäre schnuppern. Fußball via Mattscheibe hat mich noch nie richtig mitfiebern lassen. Zum Start in ein neues Fußballjahr und in ein neues Fußballjahrzehnt ging es nach Bayern in den Schwimmreifen am Stadtrand von München.

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Die Hinfahrt mit Jung und Alt sehr relaxt mit Länderticket absolviert. Die Arena noch dürftiger gefüllt als beim letzten Gastspiel des FCH. Die Stimmung auf Heimseite nur optisch, aber nicht akustisch zu vernehmen. Die Leidenschaft und Mitmachquote beim Singsang im Gästebereich war aber auch schon mal besser. Und auch das Spiel nach vorne beim FCH war auch schon mal besser. Und über das Abwehrverhalten hüllt man besser den Mantel des Schweigens. Die gesamte Hintermannschaft leistete sich doch recht katastrophale Abwehrfehler und ließ die Löwen ganze dreimal einnetzen. So blieben am Ende für den FCH nur mickrige Null Punkte im Löwenkäfig und die Frage was die Herren Profis die Woche über im Training so trainieren. Nach diesem frustrierten Jahresauftakt ging es zurück ins Württembergische. Da musste der Ärger über die gezeigten Leistungen dann leider im Alkohol ertränkt werden und die Finger an der Playstation wund gespielt werden. Na gut das mit dem Alkohol lag aber eher daran, das der Carsten nachträglich zum Geburtstagsumtrunk geladen hatte. So hatte der Freitagabend bzw. Samstagmorgen wenigstens noch einen versöhnlichen Ausklang.

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Gesundes Neues

Dienstag, 05. Januar 2010

Erst einmal wünsche ich allen Lesern dieses Blogs ein gesundes erfolgreiches neues Jahr.

Die DFL hat die Rückrundenpartien vom 23. bis zum 27. Spieltag zeitgenau terminiert. Die Termine des glorreichen FCH findet ihr aktualisiert in der Terminübersicht. Man sieht sich.

Hansa² vs. Flimmerkiste

Dienstag, 08. Dezember 2009

05.12.2009 2. Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – 1. FC Kaiserslautern 0:1

Das Jahr fast vorüber, Weihnachten steht vor der Tür. Warum sich dann nicht mal selber beschenken. Nach dem Konsum Volksverdummender Sendeformate in der Flimmerkiste am Freitagabend und kurzencimg3278 organisatorischen Abklärungen zwecks Zugfahrzeiten, hielt ich es doch für weitaus geistreicher das Wochenende mal wieder in Zügen, in Stadien und bei Freunden zu verbringen. Also ging es des Nächtens ab zum Bahnhof und diesmal nobel, nobel mit ICE und BC50 in Richtung Küste. Nach rund 6 Stunden fast ereignisarmer Nachtzugfahrt war man gegen halb 10 auch schon in Hamburg. Fast ereignisarm eigentlich nur deswegen, weil mich ab Frankfurt eine 4-köpfige Familie in meinem 6-er Abteil vom Schlaf abhielt. Aber zumindest kam ich so unfreiwillig in den Genuss von “Mutti ließt aus einem Kinderbuch für 4-jährige vor”  und die Überraschung, dass es tatsächlich noch so spannende Familienspiele wie Domino gibt. (Anmerkung der Redaktion: Ist das Spiel, wo man kleine Klötzchen mit Punkten darauf aneinander reihen muss bis keins mehr übrig sind. Nicht zu verwechseln mit der Zweckentfremdung dieser Klötzchen beim D-Day, einem Sendeformat im Volksverdummungs-TV.)

Aber zurück zu halb 10 in Hamburg. Dort war dann nämlich Fahrerwechsel angesagt. Der Lokführer bekam seinen Guten-Morgen-Kaffee, Tee oder was auch immer und ich durfte als Beifahrer in Rico`s Automobil Platz nehmen. Die letzten Kilometer wurden dann zu zweit auf dem Asphalt abgerockt und pünktlich zur Mittagszeit hieß es endlich Ostseestadion in Sicht. Karten kaufen, Wurst essen, Schnack mit Freunden, das Leder rollte. Hansa begann forsch, die Kurve gab ab 13:12 wieder Vollgas, Gästefans in ordentlicher Anzahl anwesend.

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Das war es aber schon wieder mit der Herrlichkeit. Neben uns düste uns eine Weihnachtsmarkt  –  ich hab schon Glühwein getrunken - Combo mit Geschichten aus der Fabelwelt der Wettmafia zu. Hansa hatte forsch nachgelassen und spielte sich mal wieder zu wenige Torchancen heraus. Und zu allem Überfluss gewann dann der Gast auch noch mit dem knappsten aller Fußballergebnisse. Nach dem Abpfiff beäugen sich beide Kurven durch die Plexiglasscheibe und im Gästeblock nahmen einige ABS`ler ein paar Stufen zu viel.

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Der Hendrik verabschiedete sich in den Pärchen-Verwöhnprogramm Kurzurlaub und für Rico und mich ging es zurück in Rico`s neue Wahlheimat an der Elbe. Statt Hamburger Nachtleben lieber Couch-Potato. Rico machte ein auf Küchenchef. Das Bier kam ohne Nachfragen. Danke an den Gastgeber.

06.12.2009 Regionalliga Nord, VfL-Stadion am Elsterweg
VfL Wolfsburg II – Hansa Rostock II 1:0

cimg3279Sonntagmorgen halb 10 irgendwo in Norddeutschland. Während Partyluder vermutlich gerade neue Bekanntschaften mit nach Hause schleppen, andere das Ehebett beim Frühstück voll krümeln und der Frühaufsteher sein erstes Schnäppchen auf dem Flohmarkt macht, saß ich schon wieder im Zug. Ausschlafen war noch nie mein Ding. Partyluder mit Frühstück im Bett auch nicht. Hansa dagegen schon eher.

Da die Spielplangestalter diesmal mitgedacht hatten, kam ich mal wieder in den Genuss von Hansa Amateure auswärts. War in dieser Spielzeit dank der genialen Spielansetzungen ja noch nicht möglich. Noch viel länger her datiert dagegen mein letzter Besuch bei einem Hansa Auftritt im VfL Stadion zu Wolfsburg. Muss wohl noch zu 1. Ligazeiten anno 1997 gewesen sein. Diesmal also Wolfsburg II gegen Hansa II. Diesmal 4. Liga statt 1. Liga. Sportlich lief es jedoch ähnlich wie am Vortag. Der Hansa-Nachwuchs kämpfte, spielte sich aber zu wenig Tormöglichkeiten heraus. Der Wölfe Nachwuchs gewann mit dem knappsten aller Fußballergebnisse. Zuschauer waren auch nicht wirklich anwesend. Potenzielle Kartenkäufer waren vermutlich lieber am Kanal spazieren oder sich die Wolfsburger Altsstadt anschauen. Im Gästebereich dafür eine recht ordentliche Anzahl von rund 70 Jugendlichen und Junggebliebenen. Singsang, Tapeten, Erleuchtung inklusive.

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Nach dem Spiel ging es mit Begleitung wieder zurück zum Bahnhof in Boomtown Wolfsburg. Die Stadt hässlich wie eh und je. Für mich wurde es Zeit zu verschwinden und in einer noch ereignisärmeren Zugfahrt als am Samstagmorgen ratterte der Schnellzug zurück Richtung Württembergisches Exil.

Hansa, Empor, Couch.

Donnerstag, 19. März 2009
Neuer Morgen, neues Spiel hieß die Devise am Sonntagmorgen. Den Ausflug über KMS hatte man gut verdaut. Das reichhaltige Frühstücksbuffet meiner Herbergseltern in spe wurde dem anvisierten B-Junioren-Kick verständlicherweise vorgezogen. Ein kurzes Hallo an Dorni und Michel und schon ging es rein ins gute alte Ostseestadion. Südtribüne, Reihe 1. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Der Gästeblock fast schon gewohnt spärlich besetzt. Handgezählte 63 Freunde der BSG-Audi hatten den ach so langen Weg an einem Sonntag gen Küste auf sich genommen. Ausgestattet mit einer Trommel und 2 Fahnen war jedoch übers gesamte Spiel gesehen nicht wirklich etwas von den Herren zu vernehmen. 27a setzte dagegen schon zum Einlauf der Mannschaften eine deutliche Ansage in Richtung kickendes Personal. Auch der Support war mal wieder ein Ohren- und Augenschmaus. Derbe laut und abwechslungsreich eben. Der Funken schien zumindest in der 1. HZ auch auf die Mannschaft überzuspringen und man bekam eine Hansa-Elf zu sehen, die offensichtlich wusste was die Uhr geschlagen hatte. Neue Trainerbesen kehren offensichtlich gut. Oder lag es am neuen Geläuf. In Halbzeit 2 dann wieder mal gewohntes Bild. Hansa nach vorne zu Ideenlos. Irgendwann nur noch die Aktion mit dem Kopf durch die Wand und am Ende ist man froh das der Gast einem nicht noch einen eingeschenkt hat. Wieder nur einen Punkt geholt. Sind ja noch 10 Spiele Zeit bis zur Dritten Liga.

Da war sportliche Abwechslung gefragt um der Frustration Einhalt zugebieten. Also zusammen mit dem Mö hinüber zur Scandlines-Arena und dem HC Empor Rostock einen Besuch abgestattet. Der wehrt sich momentan ebenfalls gegen den Fall in die Drittklassigkeit. Zu Gast der TSV Altenholz als Direktkontrahent um den Ligaverbleib. Die Männer vom HC Empor lebten anschließend vor was Wille, Einsatz, Leidenschaft bewirken können. Der Gast wurde mit einem nie gefährdeten 36:33 in die Schranken gewiesen und die über 900 Anwesenden waren sichtlich begeistert.
Nach diesem Sportprogramm war nun kulinarisches Programm angesagt. Die größten Burger der Stadt durften es schon sein. Anschließend gibt es Sekt für die Dame und Pils für die Herren. Die Ludolfs für die Augen und Metal für die Ohren.