Archiv für die Kategorie ‘Diverses’

Ultras going Underground

Dienstag, 16. März 2010

Henry hat mich auf ein nettes Video von den Ajax Ultras aufmerksam gemacht. Gefunden hat er es auf http://just.blogsport.de/
Viel Spaß damit!

Hansa, Empor, Couch.

Donnerstag, 19. März 2009
Neuer Morgen, neues Spiel hieß die Devise am Sonntagmorgen. Den Ausflug über KMS hatte man gut verdaut. Das reichhaltige Frühstücksbuffet meiner Herbergseltern in spe wurde dem anvisierten B-Junioren-Kick verständlicherweise vorgezogen. Ein kurzes Hallo an Dorni und Michel und schon ging es rein ins gute alte Ostseestadion. Südtribüne, Reihe 1. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Der Gästeblock fast schon gewohnt spärlich besetzt. Handgezählte 63 Freunde der BSG-Audi hatten den ach so langen Weg an einem Sonntag gen Küste auf sich genommen. Ausgestattet mit einer Trommel und 2 Fahnen war jedoch übers gesamte Spiel gesehen nicht wirklich etwas von den Herren zu vernehmen. 27a setzte dagegen schon zum Einlauf der Mannschaften eine deutliche Ansage in Richtung kickendes Personal. Auch der Support war mal wieder ein Ohren- und Augenschmaus. Derbe laut und abwechslungsreich eben. Der Funken schien zumindest in der 1. HZ auch auf die Mannschaft überzuspringen und man bekam eine Hansa-Elf zu sehen, die offensichtlich wusste was die Uhr geschlagen hatte. Neue Trainerbesen kehren offensichtlich gut. Oder lag es am neuen Geläuf. In Halbzeit 2 dann wieder mal gewohntes Bild. Hansa nach vorne zu Ideenlos. Irgendwann nur noch die Aktion mit dem Kopf durch die Wand und am Ende ist man froh das der Gast einem nicht noch einen eingeschenkt hat. Wieder nur einen Punkt geholt. Sind ja noch 10 Spiele Zeit bis zur Dritten Liga.

Da war sportliche Abwechslung gefragt um der Frustration Einhalt zugebieten. Also zusammen mit dem Mö hinüber zur Scandlines-Arena und dem HC Empor Rostock einen Besuch abgestattet. Der wehrt sich momentan ebenfalls gegen den Fall in die Drittklassigkeit. Zu Gast der TSV Altenholz als Direktkontrahent um den Ligaverbleib. Die Männer vom HC Empor lebten anschließend vor was Wille, Einsatz, Leidenschaft bewirken können. Der Gast wurde mit einem nie gefährdeten 36:33 in die Schranken gewiesen und die über 900 Anwesenden waren sichtlich begeistert.
Nach diesem Sportprogramm war nun kulinarisches Programm angesagt. Die größten Burger der Stadt durften es schon sein. Anschließend gibt es Sekt für die Dame und Pils für die Herren. Die Ludolfs für die Augen und Metal für die Ohren.

Pech gehabt

Montag, 16. März 2009
Eigentlich wollte ich am Sonntag mit Greifswald die NOFV-Oberliga Nord endgültig komplettieren, allerdings ging der Motor an der letzten Ampel einfach aus und so stand ich mit Mäuschen ca 100m vom Stadioneingang entfernt und konnte nur die Schiedsrichterpfiffe und den Jubel der Zuschauer hören. Da ich kein Arsch sein wollte, habe ich das freundliche Angebot meiner Madame abgelehnt alleine ins Stadion zu gehen. Schließlich hätte ich mich auch nicht wirklich am Spiel erfreuen können, während sie alleine auf den ADAC wartet. Somit konnte ich dann nur ein paar Blicke von außen auf das Stadioninnere erhaschen. Manche Grounds lassen sich nicht so leicht erobern. Vielleicht klappt es beim dritten Anlauf. Der erste scheiterte, da man sich damals kurzfristig für das Vorpommernderby Stralsund gegen Anklam entschied und nicht nach HGW weiterfuhr.
Es stellte sich heraus, dass wieder mal eine Zündspüle den Geist aufgegeben hat. Schön zu hören, da dies schon auf dem Rückweg der Oberhausentour geschah und die Karre danach in der Werkstatt war und seitdem gerade mal 1800 km gefahren ist. Laut ADAC-Mensch liegt wahrscheinlich ein Defekt an der Lichtmaschine vor.

Erkenntnisgewinn: Manche Grounds sind schwer zu kriegen, obwohl sie einfach erscheinen. Und Werkstätten wechseln nur Teile aus, suchen aber nicht nach Fehlern.

Der Mann mit den bunten Hemden

Freitag, 27. Februar 2009

Neulich war ich bei einem Auftrit von Jürgen von der Lippe in der Universität der Künste. Ich hab schon lange nicht mehr soviel gelacht. Mit Kopfschmerzen und Schmerzen in der Wangenmuskulatur verließ ich nach mehr als 2 Stunden die Veranstaltung. Das Programm war zusammengestellt aus den 30 Jahren Bühnenerfahrung, die der alte Knabe auf dem Buckel hat. Klassiker wie “Guten Morgen liebe Sorgen”, “Saunafreunde ‘Aufguss 09′”, und die Parodie auf Peter Maffay wurden sehr schön mit neueren Sachen kombiniert wie zum Beispiel ein Telefonat mit Obama, in dem dieser gefragt wurde, was denn seine Präsidentschaft und eine Intimrasur gemeinsam hätten.
Antwort: Der Bus(c)h ist weg.
Sehr schön auch seine beiden Bühnenpartner. Die orgelspielende Dame glänzte mit ständig wechselnden Bühnenoutfits und der alte langhaarige Gitarrero war einfach mal ne coole Sau.
Einziges Manko an dem Abend war das Publikum. 1. senkten Kathi und ich das Durchschnittsalter schon deutlich, was nicht weiter wild gewesen wäre, wenn 2. die Leute wenigstens bei den Liedern ein wenig mehr Stimmung gemacht hätten. Bei den ersten 2-3 Liedern haben noch einige Leute (wir inklusive) versucht mitzusingen und mitzuklatschen, als man aber merkte, dass nicht allzu viele Leute miteinstimmten, ließ man dies dann auch bleiben. Schade. Für sein faules Publikum kann der gute Künstler aber nix und somit ist die Veranstaltung absolut empfehlenswert.
Da ich mir eh kaum Witze merken kann und es an dem Abend auch zu viele Brüller gab, verweise ich einfach mal auf Youtube.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=4TbV_o5AH3o&hl=de&fs=1]

Eins weiß ich aber seit dem Abend: Mein Alptraum ist, wenn ich eines Tages vor Gott trete und mir fehlen 50 Cent… ;-)

Schlafzimmergolf

Sonntag, 27. Januar 2008
Dies habe ich in einem Forum bei hattrick gefunden.

Regeln des Schlafzimmergolfes…

1. Jeder Spieler sollte seine eigene Ausrüstung fürs Spiel, normalerweise einen Schläger und zwei Bälle, bereitstellen.

2. Die Benutzung des Golfkurses muß vom Eigentümer des Lochs genehmigt werden.

3. Anders als beim Golf im Freien, ist das Ziel den Schläger ins Loch zu bekommen und die Bälle draußen zu behalten.

4. Für ein erfolgreiches Spiel, sollte der Schläger einen festen Stiel haben. Kurseigentümern ist es erlaubt, die Stielhärte zu überprüfen, bevor das Spiel beginnt.

5. Golfkurseigentümer behalten sich das Recht vor, die Schlägerlänge zu beschränken, um Schaden am Loch zu vermeiden.

6. Das Ziel des Spieles ist es, so viele Schläge wie notwendig auszuführen, bis das Loch voll und der Eigentümer zufrieden ist. Das vorzeitige Abbrechen des Spiels kann dazu führen, daß dem Spieler die Lizenz entzogen wird.

7. Es wird als unhöflich betrachtet, das Loch sofort bei der Ankunft zu spielen. Erfahrene Spieler erforschen zuerst die Hügel und Bunker des Golfkurses.

8. Spieler sind davor gewarnt, keine anderen Golfkurse zu erwähnen, auf denen sie gespielt haben, oder gegenwärtig spielen. Es wird berichtet, dass aufgebrachte Kurseigentümer die Ausrüstung des Spielers aus diesem Grund beschädigt haben.

9. Bei vielen Kursen ist seit einigen Jahren ein Regencape als Standardausrüstung erforderlich.

10. Spieler sollten nicht annehmen, daß der Kurs jederzeit spielbar ist. Spieler könnten enttäuscht sein, wenn der Kurs vorläufig wegen Wartungsarbeiten geschlossen hat. Es wird empfohlen, in einer solchen Situation äußerst taktvoll zu sein. Fortschrittlichere Spieler finden alternative Spiele.

11. Spieler sollten sicherstellen, dass ihr Spiel gut geplant ist, besonders wenn sie einen neuen Kurs zum ersten Mal spielen. Ehemalige Spieler können zornig werden, wenn sie entdecken, daß ein Anderer auf dem Golfkurs spielt, den sie für einen privaten Kurs hielten.

12. Der Eigentümer des Kurses ist für das Beschneiden von Büschen verantwortlich, welche die Sichtbarkeit vom Loch reduzieren können.

13. Spielern wird unbedingt dazu geraten, die Erlaubnis vom Eigentümer einzuholen, bevor sie versuchen den Golfkurs von hinten zu spielen.

14. Langsames Spiel ist ratsam, jedoch sollten die Spieler darauf vorbereitet sein, auf verlangen des Kurseigentümers das Tempo zu erhöhen.

15. Es wird als eine hervorragende Leistung betrachtet, dasselbe Loch mehrmals hintereinander in einem Spiel zu spielen, wenn es die Zeit erlaubt.

16. Die regelmäßige Säuberung des Spielgerätes ist äußerst sorgfältig durchzuführen – vor allem der Zustand des Schlägers wird in manchen Fällen durch den Kurseigentümer eingehend überprüft . Ein geübter Spieler wird GRUNDSÄTZLICH von einer Kontrolle ausgehen, da es in der Regel unmöglich ist, eine Reinigung durchzuführen, wenn das Spiel erst einmal begonnen hat. Es gilt als geschmacklos, auf einen Hinweis des Kurseigentümers zu warten. In der Regel ist die eingehende Prüfung des Spielgerätes als freundliche Geste anzusehen, und sollte für ein gutes Verhältnis zwischen Kursbetreiber und Teilnehmer sorgen.

17. In gleicher Weise versteht sich das möglichst häufige Überprüfen des Grüns und des Loches durch den Spieler mit größter Genauigkeit.

VIEL SPAß BEI DER AUSÜBUNG

Sorgenfrei?!

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Ich bin zwar erst 26, aber eins habe ich mittlerweile gelernt: Irgendwann lösen sich alle Probleme! Heute habe ich meinen Zulassungsbescheid für die FHTW bekommen. Somit bin ich wieder Student, kann meinen Nebenjob wieder ausführen und somit die Kohle für weitere Hoppingtouren verdienen.

Um meine zittrigen Hände nach dem Lesen des Schreibens ruhig zu stellen, waren 5 Kurze nötig. Leider gibt es noch ein zwei klitzekleine Problemchen. 1. Die Uni hat mich immer noch nicht exmatrikuliert, obwohl ich dies schon längst beantragt habe und 2. muss ich bis morgen meine restlichen Unterlagen bei der FH einreichen. Das heißt also für morgen: früh aufstehen, noch ein bisschen mit der Uni telefonieren und die Dame bei der FH bequatschen, dass ich trotzdem schon immatrikuliert werde.

Achja, als ich vorhin meinen Personalausweis kopierte, schön in Farbe, stellte ich fest, dass dieser bereits seit vorgestern abgelaufen ist.

Aber wie bereits erwähnt, irgendwann…

Ein Baguette, Sie zu knechten

Donnerstag, 02. August 2007

Neulich hatte ich ein klein wenig Lust auf Schweinereien und so machte ich mir ein extra ordinäres Sandwich. Zunächst wurde das ca 50 cm lange Baguette längs geteilt, dann die Unterseite mit selbstgemachter Knoblauchbutter bestrichen und danach folgten eine Schicht Käse, Gurken und Tomaten. Darüber fix Kräutersalz und weiter ging es mit Kochschinken und Salatblättern. Auf die Oberseite kam nur noch Ketchup und Chilisenf zum Einsatz und schon konnte das Baguette zugeklappt und verspeist werden.

Ich muss sagen, es hat sich sehr tapfer gewehrt. Aber am Ende, es waren mittlerweile 3 Stunden seit der Fertigstellung in der Küche vergangen, habe ich gesiegt. So voll gefressen kann man einen Abend beim Kickern wirklich gut überstehen. Übrigens habe ich nach dieser Essensschlacht für die nächsten 12 Stunden nichts mehr gegessen. Dann gab es Frühstück.

Vorher:

Nachher:

Paddeltour

Sonntag, 01. Juli 2007

Am Pfingstwochenende machten Bine, Daniel, Nils und meine Wenigkeit eine kleine Rundfahrt über die Mecklenburger Seenplatte. Unser 44 km langer Weg begann Sonnabend beim Kanuverleih Pack & Paddel in Fleether Mühle, über den Vilzsee gings zur Schleuse Diemitz. Da konnte ich mich das erste Mal stärken, schließlich waren wir schon eine halbe Stunde unterwegs. Weiter gings über den Labussee nach Canow zum Mittagessen. Es gab geräucherten Wels und ein großes Helles. Dann gings weiter Richtung Schleuse Strasen. Kurz vor der Schleuse machten wir noch einen Stop, schön mit Kaffee trinken und rauchen auf der Wiese. Freiheit pur. Nils nutzte die Gelegenheit um schwimmen zu gehen. Auf dem Ellbogensee, knapp 500 m vor unserem Tagesziel Priepert, zog nochmal ein heftiges Gewitter auf. Da unsere Sachen gut verpackt waren, blieb aber das wichtiges trocken und so ließen wir den Tag gemütlich auf dem Zeltplatz ausklingen. Die erste Etappe hatte eine Länge von 18 km und war somit die längste der gesamten Tour.

Am nächsten Tag machten wir uns gegen Mittag auf den Weg Richtung Wesenberg. Zunächst paddelten wir ohne Umwege über den Grossen Priepertsee und den Wagnitzsee bis zur Ahrensberger Hausbrücke und dem Drewensee. Dort fanden wir, dank des durch Nieselregen und Luftkampf zwischen 2 Möwen und eines Falken abgelenkten, karteninhabenden Skippers, nicht den Abzweig in die Obere-Havel-Wasserstrasse. Nachdem dieser kleiner Fauxpas (2km Umweg) ausgeräumt war und wir dadurch noch einen Reiher am Ufer sichteten, setzten wir unseren Weg wieder zielgerichteter fort. Wir machten wir noch ein kleines Päuschen in der Wasserstraße, wo wir auf 3 Angler stießen, die bisher keinen Platz gefunden hatten und dann warteten bis wir weg waren. Übrigens ging Nils wieder einmal schwimmen. Ich glaube, es war bereits das dritte Mal auf dieser Fahrt. Danach ging es durch die urige und idyllische Schwaanhavel und über den Plätlinsee zu unserem 2. Lager in Wustrow. An diesem Tag paddelten wir 16 km, den Umweg miteingerechnet. Wir waren so ziemlich die Letzten, die auf dem Zeltplatz ankamen, von all den Paddlern, die an diesem Wochenende unterwegs waren. War uns aber egal. Wir bauten unser Lager auf, spannten nach dem Essen noch eine Plane zwischen die Zelte, um dem Regen, der noch kam, zu trotzen und ließen Bier, Wein und Pfeffi durch unsere Kehlen fließen.

Am letzten Tag, Pfingstmontag, paddelten wir noch ganz gemütlich über Klenzsee, Gobenowsee und Rätzsee bis wir schließlich wieder Fleether Mühle erreichten. Die dritte Tagesstrecke war mit 12 km die kürzeste und somit machten wir nur eine große Pause an einer chilligen Waldlichtung, wo eine von ABM-Kräften gezimmerte Holzbrücke über das Wasser führte. Während Nils auf der besagten Brücke ein Nickerchen machte, gewann ich ein neuen Freund. Erst setzte sich diese kleine Libellenart auf meine Mütze und dann konnte ich es nicht mal mehr vom Finger schütteln, was zu Heiterkeit bei meinen Gefährten führte.

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Es war ein wunderschönes Wochenende, das nach Wiederholung schreit. Auch wenn wir nicht immer Glück mit dem Wetter hatten, haben wir doch das Beste daraus gemacht.

Wochenende

Mittwoch, 27. Juni 2007
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Tjaja, das heilige Wochenende…
Manchmal hat man ja so seine Probleme und Sorgen am Freitagabend, wie man die nächsten 48 Stunden denn nun inhaltlich einigermaßen sinnvoll füllen kann. Das letzte Wochenende ist mir das mit Hilfe der üblichen Verdächtigen sehr gut gelungen, denn wer aus meinem Freundeskreis erfreut sich nicht an Volksfest, Fussball und Party?
Naja, vielleicht nicht so ganz Volksfest, Melotron spielte ein Danke-Schön-Konzert in Neubrandenburg, aber hey, Bierwagen, Livemusik und nette Leute rufen in mir nun mal so ein wohliges Volksfestgefühl hervor. Höchstwahrscheinlich wäre ich von allein nicht auf die Idee gekommen, mich bei dem Wetter zu Fuß bis nach Weitin (na gut, Reiterplatz) zu kämpfen, aber als Befreundeter des Capos der Ultras Melotron hatte ich keine Wahl. Melotron, tja, sicher nicht meine Band, aber siehe da, im Konzert entdeckte ich dann tatsächliche einige Sympathiegefühle für die Jungs, sei es aus lokalpatriotischen Gründen oder wegen meiner “Liebe” zum deustchen Schlager. Obwohl man sich einige Texte wie zum Beispiel “Lebe ungewöhnlich” durchaus auch eingepackt in Punkmusik vorstellen kann. Alles in allem ein Konzert, dass mir besser gefiel als erwartet. In wie weit jetzt das Bier mit Strohhalm, dass uns im Dauerregen tanzen ließ, daran seine Aktien hatte, lass ich jetzt mal so dahingestellt…
Der Fakt, dass die Musik um halb zwei aus war und der Alkohol uns nicht zu sehr in die Finger bekam, ließen den Freitag also angenehm ausklingen und die geplante Hopping-Tour für Samstag als “Pflicht” erscheinen.

Der Weg sollte Achim und mich diesmal nach Stendal führen. Okay, die Fragen nach dem warum?, Wozu? sind diesmal vielleicht mehr berechtigt als sonst, aber die Verbandsliga Sachsen-Anhalt war so ziemlich die letzte Liga, die mit Wochenendticket noch zu erreichen war. Der Gegner am letzten Spieltag der Saison vom 1.FC Lok Stendal sollte die zweite Mannschaft des Halleschen FC sein, es ging zwar sportlich für beide Mannschaften um nichts mehr, aber wenigstens hatte sich die ultra-orientierte Saalefront aus Halle angesagt, so war wenigstens mit etwas Stimmung zu rechnen. Und tatsächlich hatten sich ca. 50 Mann auf den Weg nach Stendal gemachten und wußten durch kleinere Choreos und Pyroaktionen zu gefallen. Beim Spiel im “Stadion am Hölzchen” (Fassungsvermögen 4500 Zuschauer) waren 281 Zuschauer anwesend und erlebten ein munteres Spielchen, bei dem aber der Gast aus Halle die technisch bessere Mannschaft war. Trotzdem hat sich Lok zum Saisonabschluss nicht lumpen lassen und dem Favoriten gut Paroli geboten, so dass am Ende ein respektables 1:2 auf der Anzeigetafel stand. Das Stadion ist irgendwie gemütlich, mit Sitzplätzen auf der Haupttribüne und 2 Stehplatztribünen auf der Gegengerade. Scheinbar hatte die örtliche Sparkasse bei der Finanzierung ihre Finger mit im Spiel, denn für nen Fünftligisten sah das Ding etwas neureich aus. Kleiner Tipp, wer sich mal nach Stendal zum Fußball verirrt, sollte sich eine Stehplatzkarte kaufen und danach gemütlich auf der Haupttribüne Platz nehmen, denn über diese betritt man das Stadion. Dabei sollte man dann nicht vergessen in die Sitzkissenbox zu greifen, um seinen Allerwertesten weich zu betten. Nach dem Spiel sagt auch keiner was, wenn man das Teil dann geschickt unter seiner Jacke versteckt und mitnimmt.

Danach ging es mit 10000 mal Umsteigen wieder zurück nach NB, wo eine Geburtstagsparty im AJZ (ehemals Onkel Willi) am Broda-Strand auf uns wartete. Nach ausreichend Amusement bei Lagerfeuer, guter Musik, Kicker, Cuba Libre und Bier konnten wir endlich gegen 6 Uhr unsere müden Knochen hinlegen. Da das Wochenende bekanntlich erst mit dem Sonntag endet, besorgte Achim nach dem Aufstehen noch eine Pizza, ein Bier und einen Wein für jeden und so ließen wir das Wochenende gemütlich bei einem Filmchen (Old Boy – ziemlich krasser, aber empfehlenswerter Streifen) ausklingen. Ende.

ps: hier unten steht gleich “gepostet von toni.terroristi”, allerdings war Achim so freundlich und übernahm den Bericht ab dem Fussballbericht, weil er sich die Zuschauerzahlen immer so schön merken kann, danke Digga. Und auch danke an die Leute, die Wochenenden wie das letzte immer so schön machen und “inhaltlich einigermaßen sinnvoll füllen”. Danke schön!

Küsschen…

Dienstag, 13. März 2007

Zweiter Frühlingstag in Neubrandenburg, die Sonne scheint, deswegen gibts heute mal pauschal Küsschen für …

ALLE…