Die WM inspiriert die Menschen

29. Juni 2010 von Akiem

Eigentlich sollte ich ja eher das tun, wofür mein Arbeitgeber meint, mich dafür anständig zu bezahlen. Aber die vielen Videos zur WM verlocken doch eher zum surfen.

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue Version des Löw-Songs.



Und dann gibts ja auch noch so schön bekloppte Sachen wie dieses hier.

Wer sich auch darüber ärgert, wenn Leute auf einem Vuvuzela Konzert auf einmal anfangen Fußball zu spielen, der kann bei fast allen Videos auf Youtube den netten kleinen Ball aktivieren. ;) Das macht sich u.a. sehr gut bei dieser Chipmuk Version.

Cover einer Coverband

28. Juni 2010 von Akiem

Ich finde es immer wieder sehr lustig, wenn eine Rockband etwas von irgendwelchen Hoppern covert.

Mit print24 zum WM Finale nach Südafrika

01. April 2010 von Akiem

print24_logo_200_wEuropas führende Onlinedruckerei print24 startet Fotowettbewerb und sucht die schönsten Fußball-Fanbilder. Den Gewinnern winkt eine Fahrt zum WM Finale nach Südafrika.

Mit einem Fotowettbewerb sucht print24 ab Anfang April die schönsten Fußball-Fanbilder. Mit dem Motto „An die Kamera, fertig, los!“ sind alle Freunde, Pärchen und Fußballfans dazu aufgerufen, mitzumachen. Je verrückter, lustiger und ausgefallener das jeweils eingesendete Motiv ist, umso besser. Die einzigen Bedingungen zur Teilnahme: Die fotografierten Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sollen ein Fanoutfit anhaben. Alle Einsendungen werden im print24-Blog in einer Bildergalerie veröffentlicht und zur Leserwahl gestellt.

Mitmachen lohnt sich gleich mehrfach: Die Sieger erhalten eine Reise für zwei Personen zur Fußball-WM in Südafrika. Im Reisepaket sind enthalten: 5 Tage (8. bis 13. Juli 2010) Aufenthalt in Johannesburg in einem 5-Sterne Hotel, ein Tagesausflug nach Soweto (South Western Townships) sowie eine aufregende Safari in das Kwalata Naturreservat und last but not least 2 Tickets der begehrten Eintrittskarten für das WM-Finale. Als Bonus lobt print24 zudem ein Samsung NC 10 Netbook und eine Samsung ES55 Digitalkamera aus, wenn die Sieger ihre Reiseerlebnisse dabei dokumentieren. Der Reisebericht wird dann von print24 im Online-Blog und auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht. Für die Plätze 2 bis 5 stehen ebenso tolle Preise zur Verfügung: Sie erhalten jeweils einen originalen WM-Ball.

Anmeldungen zur Teilnahme am Fotowettbewerb von print24 sind online bis zum 16. April möglich unter:

http://print24.com/de/blog/2010/04/mit-print24-zur-fussball-wm/

Ab dem 19. April können dann alle Besucher des print24-Blogs über die Bilder abstimmen. Gewonnen hat das Pärchen, das bis zum 10. Mai um 23:59 Uhr die meisten Stimmen erhalten hat.

Aber das ist noch nicht alles. Unter allen, die den Fotowettbewerb in Foren, Blogs, Facebook, Twitter und Co. mit einem eigenen Beitrag zur Fotowettbewerbsseite veröffentlichen und dies im Blog von print24 mit dem entsprechenden Link kommentieren, verlost print24 einen Fußball WM Kickertisch und 9 offizielle WM-Bälle. Die Gewinner dieser Preise werden per Los ermittelt.
Über www.print24.com können Unternehmen und Privatpersonen u.a. Flyer, Visitenkarten, Briefpapier, Postkarten, Plakate, Prospekte, Broschüren und vieles mehr online kalkulieren und bestellen. Die kostenlose print24-freedesign Software mit unzähligen gratis Design-Vorlagen ermöglicht es darüber hinaus auch Laien, ganz einfach online selbst zu gestalten.

Weitere Informationen über print24 sowie zu den Produkten und Dienstleistungen sind unter www.print24.com abrufbar.

Ultras going Underground

16. März 2010 von Akiem

Henry hat mich auf ein nettes Video von den Ajax Ultras aufmerksam gemacht. Gefunden hat er es auf http://just.blogsport.de/
Viel Spaß damit!

Hansa verdirbt uns nicht die Party.

12. März 2010 von Peter
05.03.2010 2.Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – RW Ahlen 0:1

Die Arbeitswoche ging diesmal zum Glück recht zügig vorüber, was sicher auch daran lag, das man eben mal spontan auf 4 Tage Woche umgestellt hatte. Doch der Hauptgrund für den wöchentlichen Büroalltag im Zeitraffer war mehr die Vorfreude auf ein alles inklusive Weekend. Alles inklusive Weekend hieß in diesem Fall: Zugfahren + Fußball + Party + Alkohol. Zugfahren im Übermaß. Fußball zum Abgewöhnen. Party bis die Tanzfläche bebt. Alkohol zensiert.

Am Do05032010-hansa-ahlen-1nnerstag die Sollarbeitszeit für den Lohnzettel erfüllt und ab ging es zum Bahnhof. Mit Discounter-Ticket in der Tasche wurde die Fahrt gen Norden gewohnt umweltverträglich angetreten. Erwähnenswertes von erlebnisarmen 8 Stunden Fahrt an einem Donnerstagabend gibt es im Nachhinein nicht zu berichten. Gegen 23 Uhr hieß es Land in Sicht, äh natürlich Strand in Sicht. Die Lieblings-Jugendherberge- Familie wartete schon.

Der Freitagmorgen startete mit einem üppigen Frühstück inkl. Brötchenservice, schließlich wartete ein langer ereignisreicher Tag. Frisch gestärkt wurden tagsüber noch die letzten Besorgungen für die abendliche Geburtstagsparty erledigt und am Nachmittag gab sich dann auch der Gastgeber der Abendveranstaltung endlich die Ehre. Bevor es aber bei Speis & Trank & Weib rundgehen konnte, hatte passenderweise unser FCH zum Heimspiel geladen.

Bei winterlichen Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts war es aber eigentlich vom Papier her schon kein Spiel das einen vor dem Ofen herlocken sollte. Tabellen 15. gegen Tabellen 18. Abstiegskampf in Höchstform. Aber man hofft ja immer noch auf den Befreiungsschlag. Immerhin 7.500 unentwegte Hanseaten wollten sich diesen Klassiker der 2. Bundesliga nicht entgehen lassen. Und klassisch wurde es auch schon nach 13 Spielminuten, als der FCH wie gewohnt in Rückstand geriet. Das Tor durch Ahlen klassisch gelupft und klassisch abgefälscht. Immerhin hatte die Hansaabwehr mit dem Betteln um Gegentore, im Gegensatz zum Spiel in Fürth letzte Woche, diesmal noch eine Minute länger warten können. Für Statistikfreunde war zu diesem Zeitpunkt schon klar: 0:1 hinten liegen = Spiel verlieren.

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Aber es war ja noch Zeit und so konnten die in der Woche publizierten Attribute wie Kampf und Einsatz und Leidenschaft möglicherweise noch umgesetzt werden. Vom Einsatz stimmte es über die gesamte Spiellänge gesehen ja beim Großteil der Kicker in Blau-Weiß-Rot. Aber leider auch diesmal brach spätestens ab Mitte der gegnerischen Hälfte die Ideen- und Konzeptlosigkeit aus. Was soll man auch ab dem 16er mit dem Ball anfangen? Ins Tor schießen natürlich. Flügelspiel, Pass in die Tiefe, direkt, mir egal. Ich will hier zwar nicht zum Hobbytrainer mutieren, aber es war mal wieder erschreckend mit anzusehen, was einem so als zwingende Torchance angeboten wurde. Und am Ende werden dann auch noch Hochkaräter aus 2 Meter Nahdistanz an die Querlatte gesetzt. Ist es Pech, ist es Unvermögen? Ich kann mich gerade nicht entscheiden. So gewinnt also der Tabellenletzte mit Glück und Cleverness mit dem knappsten aller Resultate.

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Pünktlich zum Abpfiff hat dann auch hoffentlich der letzte gesehen, dass diese Mannschaft in Blau-Weiß-Rot keine Mannschaft ist. 7 Spieler stehen im Mittelkreis und versuchen die Niederlage zu verdauen, der Rest der Spieler befindet sich schon in der Kabine. Nur gemeinsam schafft man die Wende. Ich kann mich mit dem Gedanken an die Dritte Bundesliga jedenfalls nicht anfreunden oder in der Sommerpause mal eben den Verein wechseln. Zu allem Überfluss feierten die Ahlener Rasentreter ihren Auswärtssieg auch noch auf höchst sarkastische Weise. La Ola vor einem gänzlich leeren Gästeblock. Die Couchpotatos vor den Bildschirmen im Münsterland wird’s vermutlich erfreut haben. Die Stadiongänger der Süd versuchten derweil nach Abpfiff am VIP-Bereich noch klärende Worte mit Offiziellen zu finden, unserer Redebedarf war jedoch fürs erste gedeckt. Mit „Unsre Kogge habt ihr nicht verdient“ fand ich einen Kurvengesang noch nie passender zur aktuellen Situation.

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Nach einer kurzen Aufwärmrunde wurde sich in Schale geworfen. Wir lassen uns doch von Hansa die Party nicht vermiesen. Schließlich stand die abendliche Geburtstagsparty unter dem Motto „Hansa forever or never – logger in Jogger“. Die Mitmachquote trotz Null-Punkte-Spiel erfreulicherweise hoch. Sicherlich etwas ungewohnt sich in Jogger und Trikot ins Nachtleben zu stürzen, aber was tut man nicht alles für Eintritt for free und Welcome Drink. Der Abend dann feuchtfröhlich und auch das Tanzbein wurde mal wieder ausgiebig geschwungen. Das mit dem Tanzbein lag aber natürlich ausschließlich an der Guten Musik im Meli. Irgendwann zwischen „Ich bin angeheitert“ und „Ich muss schlafen“ machte man sich zu früher Morgenstunde auf zurück in Richtung Jugendherberge Sonnenschein. Die Betten waren diesmal ausgebucht.

Neuer Morgen, neues Glück. Von wegen. Frühstück zur Mittagszeit, Katerstimmung, die Liegeposition auf der Couch ständig wechselnd. Außer bei Tönnchen fand das Leben außerhalb der 4 Wände ohne uns statt. Muss ja auch mal sein. Dafür präsentierte sich der Sonntag wieder von der „Bist du am Leben interessiert“ Seite und wurde mit einem ausgiebigen Brunch eingeläutet. Den Rest des Tages hatte man dann wieder die Bahn am Hals bzw. die Bahn mich. Bares haben Sie jedenfalls keines von mir erhalten. Das hatte ich im Dezember schon an den Überwachungs-Discounter abgedrückt. Schließlich gab es auf der Rückfahrt gen Württembergisches Exil auch kein Unterhaltungsprogramm geboten. Keine Verspätungen. Keine lustigen Durchsagen. Keine überfüllten Züge. Soll ich das kürzlich geliehene Buch „Schwarzbuch Deutsche Bahn“ da wirklich überhaupt noch lesen, wenn alles nun so glatt läuft beim Mobilitätsdienstleister meines Vertrauens?

Zu guter Letzt noch ein dickes fettes Dankeschön an meine Lieblings-Jugendherbergs-Familie für die Gastfreundschaft, dem Mö einen speziellen Dank für eine klasse Party und Tönnchen einen lieben Gruß.

Null Punkte im Frankenland.

12. März 2010 von Peter
27.02.2010 2. Bundesliga, Playmobil-Stadion
SpVgg Greuther Fürth – Hansa Rostock 1:0

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Kennt jemand den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? So fühlt man sich derzeit bei Auswärtsspielen des FCH. Die Spiele gleichen sich mittlerweile irgendwie. Im Spiel nach vorne läuft wenig bis gar nichts zusammen. Zwingende Torchancen sind Mangelware. Hansa gerät in Rückstand und verliert. Der Trainerwechsel hat da auch noch nichts bewirkt. Die Abstiegsplätze kommen immer näher. Noch mehr Null Punkte also auch in Franken. Da machen wir schon mal ein paar Bilder für das Fotoalbum „So war das damals in der 2. Bundesliga“.

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Wo geht die Reise hin FCH?

12. März 2010 von Peter
20.02.2010 2. Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – FC Augsburg 0:1

Am Freitagvormittag ging es zusammen mit Lene auf dem Highway Richtung Hansestadt. Am Samstagnachmittag ging es ins Ostseestadion Richtung Abstieg. 20022010-hansa-augsburg-1Die auf der Süd zum Anpfiff präsentierten Tapeten: „Herr Zachhuber Bochum war gestern…, heute zählen Punkte!“ und „Kampf ist nicht nur eine dreckige Hose, sondern auch Einsatz und Leidenschaft!“ verfehlten ihre Wirkung. Die Null Punkte Spiele gibt es jetzt also auch bei Heimspielen. Herr Zachhuber räumen Sie den Trainerstuhl. Am Samstagabend ging es zu den Trashrockern von COR in der Zuckerfabrik. Am Sonntag hatte die Familie zum Essen geladen. Am Montag hatte mich wieder die Bahn am Hals. Das war meine Reise in Kurzform. Welches Reiseziel jedoch der FCH bis zum Saisonende ansteuern will ist momentan nicht so klar und deutlich.

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Es geht Auswärts Aufwärts.

12. März 2010 von Peter
14.02.2010 2. Bundesliga, Stadion Oberwerth
TuS Koblenz – Hansa Rostock 0:0

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Das zweite Wochenende hintereinander auswärts. Das zweite Wochenende hintereinander zum Spiel mit Zug. Zum Spiel nach Koblenz auf nen Sonntag kostengünstig mit Jung und Alt aus Süddeutschland per WET-Ticket angereist. Die Fahrt über Mannheim und Mainz diesmal eher ereignisarm, wenn man mal von den allgegenwärtigen Freunden der 5 Jahreszeit absieht. Das Spiel im Stadion Oberwerth im Nachhinein auch eher ereignisarm. Man möchte fast sagen, langweilig und ohne erwähnenswerte Szenen. Das Unentschieden auf fremden Platz reichte den Herren Fußballkickern offensichtlich. Sieht so der Abstiegskampf aus? Die Herren Fußballkicker wurden dafür nach Abpfiff mit kollektivem Schweigen bedacht. Immerhin war die Punktausbeute nach dem torlosen Gebolze im Vergleich zu den vorangegangenen Auftritten des FCH diesmal nicht ganz so ernüchternd. Dafür weiß Koblenz aber nun wer die ganz dicken Briefbörsen im Land hat. Alle Ossis haben Scheine. Auch wenn man sich davon nichts kaufen kann.

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Null Punkte am Niederrhein.

12. März 2010 von Peter
05.02.2010 2. Bundesliga, Stadion Niederrhein
RW Oberhausen – Hansa Rostock 2:1

Wochenende. Fußballzeit. Hansazeit. Das Herz lachte. Zwar gab es dank der Spielplangestalter mal wieder eines dieser undankbaren Freitagabendspiele. Aber für diese Fälle hatte man sich ja ein paar Überstunden erarbeitet und so ging es vom Württembergischen Exil aus Richtung Kohlenpott. Diesmal jedoch ohne potenzielle Mitfahrer aus dem Süden. Die Zugvariante dank Sparpreis dann preislich noch relativ im Rahmen und nach einer kurzweiligen Fahrt war man auch schon zu früher Stunde in Oberhausen. 05022010-oberhausen-hansa-11Am Bahnhof dann ein mal wieder zahlenmäßig total überflüssiges Empfangskomitee in Blau und Grün. Die Staatsdiener erwarteten wohl einiges oder hatten vielleicht auch einfach nur keine Lust auf Büroschlaf. Für mich ging es per Stadtbus und kurzem Fußweg Richtung Spielwiese. Vor dem Stadion Niederrhein dann auch schon ein ordentlicher Haufen der aktiven Fanszene samt Choreomaterial. Das ließ auf einen bunten Abend hoffen. Vor dem Spiel noch ein wenig Klön und Pils mit guten Freunden (Gruß an die Exil-NB`ler) und schon konnte es hineingehen in ein Stadion, das die Fußballseele noch erfreuen lässt. Ein Stadion von der altehrwürdigen Sorte mit Fußballgeschichte, wie Sie es leider immer weniger gibt. Mit halbdunklen Flutlichtschein. Mit richtigen Stehrängen. Mit Kurven die Ihren Namen aus architektonischer Sicht noch verdienen.

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Die Erwartungen auf eine gelungene Choreo zu Spielbeginn wurden anschließend nicht enttäuscht. Vor dem Gästeblock ein Schriftzug in 3-D-Optik unter dem Motto Blau-Weiß-Rot, im Block Fähnchen in gleicher Farbkombination untermalt von ein paar Blinkern. Das sah sehr ansehnlich aus und war auch noch einen zweiten Blick wert. Auf der Heimseite eine simple, aber trotzdem aussagekräftige Tapete „Kämpft für Oberhausen“. Gut 600 Hanseaten machten dann in der 1. Halbzeit recht abwechslungsreich Stimmung, auch wenn phasenweise einige Nebenmänner zum Mitmachen animiert werden mussten.

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Auf dem Rasen agierte die Kogge erstmals mit den beiden Heilsbringern aus Island. Das Spiel den Tabellenplätzen beider Mannschaften entsprechend umkämpft mit Möglichkeiten hüben wie drüben. Eingeleitet durch einen sehenswerten Konter netzte Bartels kurz vor der Halbzeit für die Guten ein und ließ einen endlich mal auf ein erfreuliches Spielergebnis hoffen. Doch da ein Fußballspiel bekanntlich 2 Halbzeiten hat, hieß es am Ende wieder mal Pech gehabt mit erfreulichem Spielergebnis. Zwei Gegentore, Rote Karte, Spiel verloren. Die Abstiegsränge rücken immer näher. Der FCH versinkt im nirgendwo.

Nach dem Spiel war das Ziel der Weiterreise eigentlich noch unklar. Aber aufgrund fehlender Mitfahrer für eine nächtliche Rückfahrt entschied man kurzfristig sich dem WET-Mob aus HRO/SN anzuschließen und für eine Weiterfahrt und Kurzbesuch bei der Familie. Zusammen mit gut 30 bis 35 Jugendlichen ging es also mit Black-Ticket durch die Nacht. Die Staatsmacht nach einem Vorfall am Oberhausener Bahnhof ständig im Schlepptau. Dies tat der Stimmung im Zug aber keinen Abbruch. 05022010-oberhausen-hansa-12Und so wurde dem Alkohol gefrönt, Singsang zum Besten gegeben und dem oben Ohne gefrönt. Auswärts fahren ist so schön. Der nächtliche Aufenthalt in Bremen war dann jedoch einer der unschönen Sorte, als Einheimische Diskoatzen mit verbotenen Gegenständen hantierten und der Bahnhofsbereich aus Sicht der Exekutive auf einmal zu unsicher schien. So lernte man unfreiwillig auch noch den Zwillingsbruder von Basti Pastewka kennen; der trägt gern mal Blau und lud in seine geflieste Behausung ein. Bei der restlichen Weiterfahrt mit DB Regio zollte man dann der Müdigkeit ein wenig Tribut, bevor man sich in SN vom Rest verabschiedete und wenig später auch schon bei Muttern über den Kühlschrank herfallen konnte.

Der Winter schlägt eiskalt zu.

12. März 2010 von Peter
30.01.2010 2. Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – Union Berlin abgesagt

Manchmal gibt es Spielbegegnungen, die locken einen nur schwer von der Couch. Letztendlich geht man aber trotzdem ins Stadion. Weil Hansa spielt und es egal ist wie der Gegner heißt. Manchmal gibt es aber auch Spielbegegnungen, da freut man sich eine Ewigkeit, wenn nicht noch länger darauf. Solch eine Spielbegegnung stand nach 20 Jahren unterschiedlicher Ligenzugehörigkeit endlich auf dem Terminplan. Hansa gegen Union. Das roch nach Fußballtradition. Nach Stimmung auf den Rängen. Nach Rivalität auch auf dem Rasen.

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Mal wieder die Nacht auf Samstag durch gemacht und zusammen mit Tino ging es zu nachtschlafender Zeit zum Nachtbus, zum Nachtzug, zum Spiel an die Küste. Entlang verschneiter Winterlandschaften irgendwo im nirgendwo schmeckte das Bier auch schon am frühen Morgen und ließ die Vorfreude auf ein Heimspiel im Ostseestadion steigen. Kurz vor Hannover machte sich dann erstmals Panik bei uns breit, als man via SMS erfahren musste, dass in HRO der ÖPNV aufgrund des Winterwetters eingestellt wurde. Gegen 8 Uhr dann die totale Ernüchterung abermals via SMS „Spiel ist definitiv abgesagt!“. Der Winter hatte eiskalt zugeschlagen. Die Hansestadt war im Schnee versunken. Wir waren zwar auf Winterwetter eingestellt, aber diese Schneemassen machten auch uns im Nachhinein sprachlos. In Hannover war damit also unsere Reise gen Küste zu Ende. Das Alternativprogramm für die Samstägliche Fußballunterhaltung sah sehr mau aus. Die Aussicht auf Rasensport in Hannover oder Frankfurt konnte uns in diesem Moment nicht wirklich begeistern und so ging es nach kurzem Aufenthalt ohne Fußball wieder zurück gen Süden. Der Winter war eiskalt. Lass uns das Leben doch in vollen Zügen genießen.

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