Bisher unveröffentlicht…

15. August 2011 von Akiem

Endlich habe ich es mal geschafft meine beiden Videos vom Polen-Trip anno 2008 hoch zu laden.

Hier noch kurz die Daten: Am 04.05.2008 trennten sich Chemik Bydgoszcz und Zawisza Bydgoszcz in der 4. Liga mit 0:1 im Stadion Chemik (Kapazität 20.000) vor 4.000 Zuschauern. Es gab damals keine Karten und keine Programmhefte. Die Höhe des Eintrittspreises war freiwillig beim zuständigen Ultra am Eingang zu entrichten.

Eine neue Liga, ist wie …

21. Juli 2011 von Peter

17.07.2011 2.Bundesliga, Ostseestadion

Hansa Rostock – SC Paderborn 1:2

Endlich geht es wieder los. Die Sommerpause diesmal kürzer als üblich. Doch gefühlt wie immer viel zu lang. Sofern man natürlich das Sommertheater an der Küste bezüglich Jahreskarten und Ticketchaos zum ersten Heimspiel ausblenden kann. Dies fällt jedoch noch merklich schwer. Doch wenn man die Augen aufs sportliche richtet, konnte man wahrlich positives dem Sommerloch entlocken. Allen voran natürlich die Verpflichtung eines „Phantoms“. Der Ex-Cluberer kann sicher schon jetzt in jeder Hinsicht als Volltreffer bezeichnet werden. Egal ob er möglicherweise auf den Spuren eines Martin Max wandeln wird oder allein durch seine Präsenz die Jungs in Blau und Weiß beflügeln wird. Freuen darf man sich sicherlich auch, dass die Aufstiegshelden weitestgehend zusammengehalten werden konnten und kein Ausverkauf an finanzstärkere Vereine stattgefunden hat. Paule und Herrn PV sei sicher dank. In diesem Sinne „Vorwärts FCH“ in eine neue Saison mit hoffentlich vielen unvergesslichen Spielen und Momenten gegen klangvolle Namen in der neuen Liga.

Am Freitag gab es zur Einstimmung auf die neue Saison gleich mal über die Mattscheibe eins von diesen so genannten „Ostderbys“. Cottbus gegen Dresden. Klangvoll für alle Nostalgiker. Spielerisch recht ansehnlich. Auch Spiel 2 an jenem Abend mit der Begegnung „Unaufsteigbare“ gegen „Platzstürmer“ zeigte dem Fußballinteressierten deutlich wo es in der 2. Bundesliga lang gehen wird. Über den Kampf die Spiele gewinnen. So einfach wie manchmal in Liga 3 werden es die neuen Gegner dem FC Hansa nicht mehr machen. Der Fußballappetit war wieder da, der kulinarische Appetit an jenem Abend dank eines wie immer guten Gastgebers bestens gestillt.

Samstag früh wurde quasi die persönliche 2. Etappe auf dem Weg zurück in Liga 2 gestartet und zu einem Abstecher Richtung Berlin-City aufgebrochen. Unzählige Buchseiten und Musikimpressionen später stand schon wieder eine von den geliebten Pizzakreationen bei meinem Lieblings-Jugendherbergs-Vati auf dem Tisch. Am Abend wurden dann zusammen ausgiebig die sommerlichen Temperaturen genutzt und samt reizender weiblicher Gesellschaft der einen oder anderen Flasche auf den Grund gegangen und die Dächer der Stadt erobert.

Kurze Nacht hinter einem, langer Tag vor einem. Sonntag früh irgendwo in Berlin-City. Unzählige Menschen in Blau und Weiß pilgern Richtung Zug. Das Ostseestadion ruft wieder. Ab Oranienburg gibt es dann auch wieder reichlich Sitzplätze. Einige Mitreisende haben sich lieber für neue Kulturpunkte entschieden. In der einzig wahren Hansestadt lacht die Sonne dann zur Mittagszeit. Die Wetterprognose hat sich wohl getäuscht. Herr Kachelmann übernehmen Sie. Im Ostseestadion erwartet einen ein fast volles Haus. Oder hat sich jemand mit 19.000 etwa verschätzt? Sei’s drum. Der Ball rollte endlich wieder. Neue Stürmer treffen gleich im ersten Spiel. In der Abwehr muss dagegen noch ein Schritt zugelegt werden. Läuferisch und im Passspiel waren die Ostwestfalen doch das ein oder andere Mal den entscheidenden Tick voraus. Kleinigkeiten entscheiden schließlich dieses Spiel. Sicher kein Beinbruch beim ersten Saisonspiel, doch die Floskel vom Freitagabend findet ihre Bestätigung. Neue Chance auf die ersten Punkte für den FCH am nächsten Wochenende in Dunkeldeutschland.

Nach dem Spiel ging es wieder zurück nach Berlin-City. Der Turnbeutel vorher ausreichend mit Flaschenbier gefüllt. Die Nimmermüden lassen in der Bahn noch den Ball aus Blech rollen. Die Schlaftrunkenen nehmen mal wieder mit unbequemem Polster vorlieb. Die Regenschirmvergesser haben des Nachts in Berlin-City schlechte Karten. Die Nimmersatten lernen die Speisekarte auswendig und können sich nicht entscheiden. Die Fußballhungrigen sehen noch die Dramatik eines Elfmeterschießens. In Japan lacht wieder die Sonne. In der 2. Bundesliga rollt wieder für und mit Blau-Weiß der Ball. Der FCH hat uns wieder in seinen Bann gezogen.

Lokalderby statt Klassiker.

25. November 2010 von Peter

20.11.2010 Oberliga BaWü, Sepp-Herberger-Stadion

TSG 62/09 Weinheim – SV Waldhof Mannheim 0 : 2

Nachdem bei meinen letzten Spielbesuchen in den Niederungen des Amateursports nicht wirklich etwas Erzählenswertes auf Fanebene passierte, entschied man sich mal wieder ein Fußballspiel zu besuchen, wo sozusagen ein jeder hinter dem Ofen hervor gekrochen kommt. Diesmal also Oberliga Baden-Württemberg mit einem Verein, bei dem man sich normalerweise auf eine große Zuschauerzahl verlassen kann.

Diesmal ging es in die Kurpfalz. Ein Nachbarschaftsduell stand auf dem Spielplan. Spielparteien der Aufsteiger aus Weinheim und der Absteiger aus Mannheim. Solch eine Spielansetzung steht in den Geschichtsbüchern bisher nicht all zu oft; das Stadionheft titelte daher zutreffend Lokalderby statt Klassiker. Die beiden Spielstätten sind schließlich nicht einmal 20 Autokilometer von einander entfernt. Da lohnt es sich doch auch einmal entspannt mit der Straßenbahn zum Auswärtsspiel zu fahren. O-Ton eines Waldhöfers in der Bahn: “Wenn man mit der Straßenbahn zum Auswärtsspiel fahren muss, merkt man erst wie tief der eigene Verein gesunken ist.“

Für mich ging es rechtzeitig vor dem großen Menschenandrang ins Sepp-Herberger-Stadion. Namensgeber für die Spielstätte im Übrigen kein geringerer als der ehem. Fußball-Bundestrainer. Wie man einem Gedenkstein im Stadionrund entnehmen konnte ist der gute Sepp auch Ehrenbürger der Stadt Weinheim. Das besuchte Rund mal wieder so ein weitläufiges Leichathletik-Konstrukt. Auf der Gegengerade ein paar Stufen. Auf der anderen Seite ein paar überdachte Holzbänke. Ansonsten viel Grün. Natürlich nur wenn gerade kein Herbst ist.

Das Polizeikonzept sah am Spieltag wohl folgendes vor: Ordner und Polizei bewachen den Eingang. Mannheimer müssen stehen. Weinheimer dürfen sitzen. Davon unbeeindruckt machten sich nach dem Einlass erst einmal rund 50-60 Gästepöbel auf Richtung Sitzplatztribüne. Da musste der Staatsdiener aber plötzlich mal einen Schritt zulegen. Letztlich alles unspektakulär. Kurze Diskussionen am Spielfeldrand und die Mannheimer Sangeswilligen mussten leider doch auf der Gegengerade ihren Platz einnehmen.

Zu Spielbeginn das Sepp-Herberger-Stadion dann mit rund 2.500 Interessierten gut gefüllt. Von den Anwesenden dürften aber gefühlte 2.000 dem Gast die Daumen gedrückt haben. Anfangs der Support von der Gegengeraden noch recht ordentlich, nahm dieser mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr ab bzw. sank die Mitmachquote der Sangeswilligen doch recht deutlich. Auch das Liedgut war für neue Kreationen nicht unbedingt inspirierend. Und den Sinn des pausenlosen Wessi-Ultra-Fahneschwenkens werde ich auch nicht verstehen. Von Weinheim auf Fanebene außer kurzem Szenenapplaus zum jeweiligen Spielgeschehen erwartungsgemäß nichts zu vernehmen. Das eigentliche Spiel schließlich auch eine klare Angelegenheit. Ein 0:1 kurz vor der Halbzeit durch einen berechtigten und sicher verwandelten Elfmeter. Ein 0:2 nach Wiederanpfiff nachgelegt. Ab da das ganze spielerisch mehr schlecht als recht heruntergespielt. Fazit: Auf Spiele mit Mannheimer Beteiligung ist, was das Zuschauerinteresse angeht, immer noch Verlass und ein derart reichhaltiges Kuchenangebot an Imbissständen gibt es halt nur in den Niederungen des Amateursports. 

Herbstimpressionen aus Leimen

13. November 2010 von Peter

01.11.2010 Württemberg, Kreisliga Heidelberg, Otto-Hoog-Stadion

VfB Leimen – FC Dossenheim 0 : 0

Katholischer Feiertag in Württemberg. Auf Kirchenbesuch irgendwie keine Lust. Auf entspannten Fußballnachmittag in den Niederungen des Amateursports schon eher Lust. Eigentliches Ziel sollte das Verbandspokalspiel in Baden zwischen der SpVgg 06 Ketsch und dem SV Königshofen sein. Über eine Stunde vor Anpfiff der Begegnung schon an der Spielwiese Ketscher Waldstadion. Doch was man sah erfreute nicht gerade das Fußballherz. Ein Sportplatz ohne jeglichen optischen Hingucker. Eine Tribüne Fehlanzeige. Stufen naja. Terrasse der Vereinsgaststätte mit Blick aufs Spielfeld. Ganz toll. Eintrittskarten und Programme nicht vorhanden. Es gibt halt Sportplätze die muss man nicht zwingend gesehen haben.

Gut wenn man da noch eine Alternative in der Hinterhand hat. Also ging es mit Bus wieder zurück nach Heidelberg und von dort aus weiter mit der Tram nach Leimen. Ja genau Leimen. Die Heimatstadt eines Möchtegern Pokerspielers, dem anscheinend seine Tennismillionen ausgegangen waren. Der Fußballnachmittag führte mich ins örtliche Otto-Hoog-Stadion. Die Niederung des Amateursports hieß diesmal Kreisliga Heidelberg. Die Spielbegegnung VfB Leimen gegen FC Dossenheim.

Die Voraussetzungen für ein torreiches Spiel machte der kostenlose Stadion-Kurier gleich mal zunichte. Die Spiele beider Mannschaften waren in den letzten Jahren immer ausgeglichen. Der Spielausgang immer knapp. So so. Wird dann wohl auf ein torloses Remis hinauslaufen. Der Kick vor rund 100 Kirchenbesuchverweigerern in der 1. Halbzeit äußerst schwach und ereignisarm, was die beiden Trainer vermutlich zu einer lautstarken Halbzeit-Ansprache veranlasst haben dürfte. Denn im 2. Durchgang das Spiel nun wesentlich ansehnlicher. Großchancen hüben wie drüben. Doch vor dem Tor versagten den Spielern beider Mannschaften reihenweise die Nerven. So endete der Herbstkick friedlich, redlich mit der Vorahnung zu Spielbeginn. Apropos Herbstkick. Das Otto-Hoog-Stadion so eine typische Mehrzweckanlage. Keine Tribüne. 3 Stufen ringsum. Nichts was einem also vom Fußballgucken ablenken sollte. Außer ein paar Herbstimpressionen.

Die WM inspiriert die Menschen

29. Juni 2010 von Akiem

Eigentlich sollte ich ja eher das tun, wofür mein Arbeitgeber meint, mich dafür anständig zu bezahlen. Aber die vielen Videos zur WM verlocken doch eher zum surfen.

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue Version des Löw-Songs.



Und dann gibts ja auch noch so schön bekloppte Sachen wie dieses hier.

Wer sich auch darüber ärgert, wenn Leute auf einem Vuvuzela Konzert auf einmal anfangen Fußball zu spielen, der kann bei fast allen Videos auf Youtube den netten kleinen Ball aktivieren. ;) Das macht sich u.a. sehr gut bei dieser Chipmuk Version.

Cover einer Coverband

28. Juni 2010 von Akiem

Ich finde es immer wieder sehr lustig, wenn eine Rockband etwas von irgendwelchen Hoppern covert.

Mit print24 zum WM Finale nach Südafrika

01. April 2010 von Akiem

print24_logo_200_wEuropas führende Onlinedruckerei print24 startet Fotowettbewerb und sucht die schönsten Fußball-Fanbilder. Den Gewinnern winkt eine Fahrt zum WM Finale nach Südafrika.

Mit einem Fotowettbewerb sucht print24 ab Anfang April die schönsten Fußball-Fanbilder. Mit dem Motto „An die Kamera, fertig, los!“ sind alle Freunde, Pärchen und Fußballfans dazu aufgerufen, mitzumachen. Je verrückter, lustiger und ausgefallener das jeweils eingesendete Motiv ist, umso besser. Die einzigen Bedingungen zur Teilnahme: Die fotografierten Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sollen ein Fanoutfit anhaben. Alle Einsendungen werden im print24-Blog in einer Bildergalerie veröffentlicht und zur Leserwahl gestellt.

Mitmachen lohnt sich gleich mehrfach: Die Sieger erhalten eine Reise für zwei Personen zur Fußball-WM in Südafrika. Im Reisepaket sind enthalten: 5 Tage (8. bis 13. Juli 2010) Aufenthalt in Johannesburg in einem 5-Sterne Hotel, ein Tagesausflug nach Soweto (South Western Townships) sowie eine aufregende Safari in das Kwalata Naturreservat und last but not least 2 Tickets der begehrten Eintrittskarten für das WM-Finale. Als Bonus lobt print24 zudem ein Samsung NC 10 Netbook und eine Samsung ES55 Digitalkamera aus, wenn die Sieger ihre Reiseerlebnisse dabei dokumentieren. Der Reisebericht wird dann von print24 im Online-Blog und auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht. Für die Plätze 2 bis 5 stehen ebenso tolle Preise zur Verfügung: Sie erhalten jeweils einen originalen WM-Ball.

Anmeldungen zur Teilnahme am Fotowettbewerb von print24 sind online bis zum 16. April möglich unter:

http://print24.com/de/blog/2010/04/mit-print24-zur-fussball-wm/

Ab dem 19. April können dann alle Besucher des print24-Blogs über die Bilder abstimmen. Gewonnen hat das Pärchen, das bis zum 10. Mai um 23:59 Uhr die meisten Stimmen erhalten hat.

Aber das ist noch nicht alles. Unter allen, die den Fotowettbewerb in Foren, Blogs, Facebook, Twitter und Co. mit einem eigenen Beitrag zur Fotowettbewerbsseite veröffentlichen und dies im Blog von print24 mit dem entsprechenden Link kommentieren, verlost print24 einen Fußball WM Kickertisch und 9 offizielle WM-Bälle. Die Gewinner dieser Preise werden per Los ermittelt.
Über www.print24.com können Unternehmen und Privatpersonen u.a. Flyer, Visitenkarten, Briefpapier, Postkarten, Plakate, Prospekte, Broschüren und vieles mehr online kalkulieren und bestellen. Die kostenlose print24-freedesign Software mit unzähligen gratis Design-Vorlagen ermöglicht es darüber hinaus auch Laien, ganz einfach online selbst zu gestalten.

Weitere Informationen über print24 sowie zu den Produkten und Dienstleistungen sind unter www.print24.com abrufbar.

Ultras going Underground

16. März 2010 von Akiem

Henry hat mich auf ein nettes Video von den Ajax Ultras aufmerksam gemacht. Gefunden hat er es auf http://just.blogsport.de/
Viel Spaß damit!

Hansa verdirbt uns nicht die Party.

12. März 2010 von Peter
05.03.2010 2.Bundesliga, Ostseestadion
Hansa Rostock – RW Ahlen 0:1

Die Arbeitswoche ging diesmal zum Glück recht zügig vorüber, was sicher auch daran lag, das man eben mal spontan auf 4 Tage Woche umgestellt hatte. Doch der Hauptgrund für den wöchentlichen Büroalltag im Zeitraffer war mehr die Vorfreude auf ein alles inklusive Weekend. Alles inklusive Weekend hieß in diesem Fall: Zugfahren + Fußball + Party + Alkohol. Zugfahren im Übermaß. Fußball zum Abgewöhnen. Party bis die Tanzfläche bebt. Alkohol zensiert.

Am Do05032010-hansa-ahlen-1nnerstag die Sollarbeitszeit für den Lohnzettel erfüllt und ab ging es zum Bahnhof. Mit Discounter-Ticket in der Tasche wurde die Fahrt gen Norden gewohnt umweltverträglich angetreten. Erwähnenswertes von erlebnisarmen 8 Stunden Fahrt an einem Donnerstagabend gibt es im Nachhinein nicht zu berichten. Gegen 23 Uhr hieß es Land in Sicht, äh natürlich Strand in Sicht. Die Lieblings-Jugendherberge- Familie wartete schon.

Der Freitagmorgen startete mit einem üppigen Frühstück inkl. Brötchenservice, schließlich wartete ein langer ereignisreicher Tag. Frisch gestärkt wurden tagsüber noch die letzten Besorgungen für die abendliche Geburtstagsparty erledigt und am Nachmittag gab sich dann auch der Gastgeber der Abendveranstaltung endlich die Ehre. Bevor es aber bei Speis & Trank & Weib rundgehen konnte, hatte passenderweise unser FCH zum Heimspiel geladen.

Bei winterlichen Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts war es aber eigentlich vom Papier her schon kein Spiel das einen vor dem Ofen herlocken sollte. Tabellen 15. gegen Tabellen 18. Abstiegskampf in Höchstform. Aber man hofft ja immer noch auf den Befreiungsschlag. Immerhin 7.500 unentwegte Hanseaten wollten sich diesen Klassiker der 2. Bundesliga nicht entgehen lassen. Und klassisch wurde es auch schon nach 13 Spielminuten, als der FCH wie gewohnt in Rückstand geriet. Das Tor durch Ahlen klassisch gelupft und klassisch abgefälscht. Immerhin hatte die Hansaabwehr mit dem Betteln um Gegentore, im Gegensatz zum Spiel in Fürth letzte Woche, diesmal noch eine Minute länger warten können. Für Statistikfreunde war zu diesem Zeitpunkt schon klar: 0:1 hinten liegen = Spiel verlieren.

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Aber es war ja noch Zeit und so konnten die in der Woche publizierten Attribute wie Kampf und Einsatz und Leidenschaft möglicherweise noch umgesetzt werden. Vom Einsatz stimmte es über die gesamte Spiellänge gesehen ja beim Großteil der Kicker in Blau-Weiß-Rot. Aber leider auch diesmal brach spätestens ab Mitte der gegnerischen Hälfte die Ideen- und Konzeptlosigkeit aus. Was soll man auch ab dem 16er mit dem Ball anfangen? Ins Tor schießen natürlich. Flügelspiel, Pass in die Tiefe, direkt, mir egal. Ich will hier zwar nicht zum Hobbytrainer mutieren, aber es war mal wieder erschreckend mit anzusehen, was einem so als zwingende Torchance angeboten wurde. Und am Ende werden dann auch noch Hochkaräter aus 2 Meter Nahdistanz an die Querlatte gesetzt. Ist es Pech, ist es Unvermögen? Ich kann mich gerade nicht entscheiden. So gewinnt also der Tabellenletzte mit Glück und Cleverness mit dem knappsten aller Resultate.

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Pünktlich zum Abpfiff hat dann auch hoffentlich der letzte gesehen, dass diese Mannschaft in Blau-Weiß-Rot keine Mannschaft ist. 7 Spieler stehen im Mittelkreis und versuchen die Niederlage zu verdauen, der Rest der Spieler befindet sich schon in der Kabine. Nur gemeinsam schafft man die Wende. Ich kann mich mit dem Gedanken an die Dritte Bundesliga jedenfalls nicht anfreunden oder in der Sommerpause mal eben den Verein wechseln. Zu allem Überfluss feierten die Ahlener Rasentreter ihren Auswärtssieg auch noch auf höchst sarkastische Weise. La Ola vor einem gänzlich leeren Gästeblock. Die Couchpotatos vor den Bildschirmen im Münsterland wird’s vermutlich erfreut haben. Die Stadiongänger der Süd versuchten derweil nach Abpfiff am VIP-Bereich noch klärende Worte mit Offiziellen zu finden, unserer Redebedarf war jedoch fürs erste gedeckt. Mit „Unsre Kogge habt ihr nicht verdient“ fand ich einen Kurvengesang noch nie passender zur aktuellen Situation.

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Nach einer kurzen Aufwärmrunde wurde sich in Schale geworfen. Wir lassen uns doch von Hansa die Party nicht vermiesen. Schließlich stand die abendliche Geburtstagsparty unter dem Motto „Hansa forever or never – logger in Jogger“. Die Mitmachquote trotz Null-Punkte-Spiel erfreulicherweise hoch. Sicherlich etwas ungewohnt sich in Jogger und Trikot ins Nachtleben zu stürzen, aber was tut man nicht alles für Eintritt for free und Welcome Drink. Der Abend dann feuchtfröhlich und auch das Tanzbein wurde mal wieder ausgiebig geschwungen. Das mit dem Tanzbein lag aber natürlich ausschließlich an der Guten Musik im Meli. Irgendwann zwischen „Ich bin angeheitert“ und „Ich muss schlafen“ machte man sich zu früher Morgenstunde auf zurück in Richtung Jugendherberge Sonnenschein. Die Betten waren diesmal ausgebucht.

Neuer Morgen, neues Glück. Von wegen. Frühstück zur Mittagszeit, Katerstimmung, die Liegeposition auf der Couch ständig wechselnd. Außer bei Tönnchen fand das Leben außerhalb der 4 Wände ohne uns statt. Muss ja auch mal sein. Dafür präsentierte sich der Sonntag wieder von der „Bist du am Leben interessiert“ Seite und wurde mit einem ausgiebigen Brunch eingeläutet. Den Rest des Tages hatte man dann wieder die Bahn am Hals bzw. die Bahn mich. Bares haben Sie jedenfalls keines von mir erhalten. Das hatte ich im Dezember schon an den Überwachungs-Discounter abgedrückt. Schließlich gab es auf der Rückfahrt gen Württembergisches Exil auch kein Unterhaltungsprogramm geboten. Keine Verspätungen. Keine lustigen Durchsagen. Keine überfüllten Züge. Soll ich das kürzlich geliehene Buch „Schwarzbuch Deutsche Bahn“ da wirklich überhaupt noch lesen, wenn alles nun so glatt läuft beim Mobilitätsdienstleister meines Vertrauens?

Zu guter Letzt noch ein dickes fettes Dankeschön an meine Lieblings-Jugendherbergs-Familie für die Gastfreundschaft, dem Mö einen speziellen Dank für eine klasse Party und Tönnchen einen lieben Gruß.

Null Punkte im Frankenland.

12. März 2010 von Peter
27.02.2010 2. Bundesliga, Playmobil-Stadion
SpVgg Greuther Fürth – Hansa Rostock 1:0

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Kennt jemand den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? So fühlt man sich derzeit bei Auswärtsspielen des FCH. Die Spiele gleichen sich mittlerweile irgendwie. Im Spiel nach vorne läuft wenig bis gar nichts zusammen. Zwingende Torchancen sind Mangelware. Hansa gerät in Rückstand und verliert. Der Trainerwechsel hat da auch noch nichts bewirkt. Die Abstiegsplätze kommen immer näher. Noch mehr Null Punkte also auch in Franken. Da machen wir schon mal ein paar Bilder für das Fotoalbum „So war das damals in der 2. Bundesliga“.

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